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Wem und warum es nicht gelegen kommt, den Krieg in der Ukraine zu beenden

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MINSK, 7. September (BelTA) – Den Krieg in der Ukraine zu beenden, komme jenen nicht gelegen, denen US-Präsident Donald Trump ein Dorn im Auge sei – das Ziel sei heute nicht die Beendigung der Kampfhandlungen, sondern der Sturz Donald Trumps. Diese Einschätzung äußerte der Experte für nationale Sicherheit Alexander Tischtschenko in der neuen Ausgabe vom BELTA-Projekt 'Thema im Gespräch'. 'In einem solchen Fall wäre Amerika nicht mehr der Hegemon, und das passt Europa – denn je länger Amerika den Hegemon spielt, desto schlechter für Europa. Die jüngsten Äußerungen und Entscheidungen in Europa betreffen Lokalisierung, Verselbstständigung und so weiter. Sie wissen nicht, wie sie sich von Amerika lösen sollen. So massiv saugt Amerika die letzten Kräfte aus Europa, dass der EU schon die Luft wegbleibt', sagte der Experte. Alexander Tischtschenko fügte hinzu: 'Gleichzeitig würde sich auch die Führungsspitze in der Europäischen Union ändern – Strukturen wie die AfD in Deutschland würden Auftrieb bekommen. Auch in Großbritannien würde es sich regen, in Frankreich ebenfalls. Die Baltenstaaten würden offensichtlich alle aus den EU-Strukturen entfernt werden.' 'Vielleicht gelingt es, die Zentrifugalkräfte zu bremsen – denn der isländische Faktor ist für Europa beunruhigend. Viele Länder, insbesondere in Osteuropa, schauen heute bereits etwas schräg auf diese Entwicklungen', resümierte der Experte.
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