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Sebastian Glanzer

Playstation: ​Aus der State of Play wurde State of Hatewatch

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Bei der State-of-Play-Präsentation von Playstation wurden wieder viele neue Games für Sonys Konsole angekündigt. Zwischenzeitlich schauten alleine auf Youtube über 200.000 Zuschauer den Livestream. Das Interesse war also augenscheinlich groß. Wer sich den Livestream-Chat der State of Play anschaute, musste feststellen, dass eine Menge Gamer nur zum Hatewatchen gekommen waren. Gamer protestierten im Chat zuhauf gegen Sonys Plan, die Ära der physischen Discs zu beenden. 'No Disc, no buy'. Der Livestream-Chat der State of Play auf Youtube ratterte im Millisekundentakt durch. Das lag nicht nur am Hype rund um die gezeigten Playstation-Spiele, sondern zum großen Teil an Spam-Nachrichten wie 'No Disc, no buy', 'Give us Discs back' mit dem Disc-Emoji, 'We want Destiny 3' oder einer Kombination aus diesen drei Nachrichten. Nach einer 'normalen' Nachricht musste man lange durch den Chat scrollen. Gamer nutzen die Chance, um sich lautstark gegen Sonys Pläne zu wehren und ihrem Frust darüber Luft zu machen. " Da sich die Vorlieben der Verbraucher und die Unterhaltungsbranche insgesamt immer weiter von physischen Datenträgern hin zum Digitalen verlagern, wird die Produktion physischer Spiel-Discs für alle neuen Spiele, die auf PlayStation-Konsolen erscheinen, ab Januar 2028 eingestellt " - Sony, Anfang Juli 2026. Spieleboxen werden weiterhin in den Läden stehen. Statt einer Disc sollen die Boxen ab Januar 2028 jedoch nur noch die typischen Download-Keys beinhalten. Die Folgen für Spieler sind der Verlust der Möglichkeit zum Weiterverkauf, Verleih sowie der Gebrauchtkauf. Ohne Disc-Produktion spart Sony natürlich eine Menge Geld - auf Kosten der Spieler. Nach Sonys No-Disc-Ankündigung Anfang Juli reißt die Protestwelle gegen diese Entscheidung nicht ab und nimmt mittlerweile immer mehr an Fahrt auf. Anzeige Amazon Fire TV Stick 4K Plus, mit Unterstützung für Wi-Fi 6 sowie Streaming in Dolby Vision/Atmos und HDR10+, finde Serien schneller mit Alexa+ ZUM ANGEBOT Hauptgrund der Kritik ist, dass Spieler gekaufte Spiele nicht mehr wirklich besitzen, wenn sie statt per Disc nur noch digital verfügbar sind. Rund um das Thema werden jetzt einfache Begriffe wie 'Besitz' und 'Kaufen' diskutiert. Digitale Medien könnten irgendwann aus der Online-Bibliothek verschwinden. Besitzt man dann also das Produkt überhaupt, wenn man es gekauft hat? Kritiker fordern, dass Sony im Shop das Wort 'Kaufen' gegen 'Leihen' ersetzen soll. Playstation-Spieler leihen also mehr oder weniger nur eine Lizenz. Wirklich im 'Besitz' befindet sich das Spiel ohnehin nicht. Das steht tatsächlich schon seit längerer Zeit in den Nutzungsbedingungen des Playstation Shops. Den 'Kaufen'-Button in 'Leihen' umzubenennen, kommt für Sony natürlich nicht infrage. Denn das würde sicherlich für geringere Verkaufszahlen sorgen. Laut Kritikern wie im Tweet oben entspräche diese Beschreibung aber mehr der Wahrheit. Was haltet ihr von der Aktion? Und wird sich die Protestwelle langfristig auf Sonys Einnahmen auswirken? Wir sind auf eure Antworten in den Kommentaren gespannt. Beachtet dabei wie immer die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube , Instagram und Tiktok.
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